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Profil
Migration, demografischer Wandel und die zunehmende Erwerbstätigkeit von Frauen verändern die Gesellschaft und die Zusammensetzung der Erwerbsbevölkerung. Um die Potenziale zunehmender Vielfalt umzusetzen, brauchen Individuen, Organisationen und Politik Gender- und Diversity-Kompetenz. Der weiterbildende Masterstudiengang qualifiziert „Change Agents“ dazu, den gesellschaftlichen Wandel mit den Zielen der Chancengleichheit und Integration zu gestalten. Die Gleichstellung der Geschlechter und der Abbau von Diskriminierungen sind nicht nur rechtlich geboten. Eine erfolgreiche Umsetzung von Gender-Mainstreaming oder Diversity Management bietet auch ökonomische Vorteile.
Unter den folgenden Links werden Profil und Zielsetzung des Masters im Überblick dargelegt.
- Was heißt eigentlich...? Konzepte der Gleichstellungsarbeit kurz definiert
- Kompetenzen, die der Masterstudiengang vermittelt
- Interdisziplinäres und praxisbezogenes Weiterbildungsprogramm
- Verbindung von Theorie und Praxis
- Mögliche Berufsfelder
- Gebühren
- Abschluss
- Ausbildungsdauer
- Struktur des Studiengangs
- Exemplarischer Studienverlaufsplan (pdf)
- Lehrveranstaltungen
- Netzwerkbildung
Das Team des Masterstudiengangs steht Ihnen bei weiteren Fragen gern hilfreich zur Seite!
Was heißt eigentlich...? Konzepte kurz definiert
Gender
Der Begriff Gender bezeichnet das sozial konstruierte Geschlecht einer Person im Unterschied zum biologischen Geschlecht (engl. sex)
Diversity
Das englische Wort Diversity bedeutet wörtlich "Vielfalt" und meint eine positive Wertschätzung der 'Verschiedenheit' von Individuen.
Frauen- und Gleichstellungspolitik
Frauen- und Gleichstellungspolitik hat die Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frau und Mann zum Ziel und entwickelt Maßnahmen für kompensatorische Gerechtigkeit.
Gender Mainstreaming
Gender Mainstreaming weitet die Perspektive neben Geschlecht auf andere Differenzkategorien wie Ethnie, Alter, Behinderung oder soziale Herkunft aus und will Vielfalt produktiv nutzen und Chancengleichheit herstellen.
Kompetenzen, die der weiterbildende Masterstudiengang vermittelt
Leitungskompetenz
d.h. die Fähigkeit zur Leitung von Gruppen und zur Entwicklung von Organisationen und Personal
Planungskompetenz
d.h. die Fähigkeit zur Projektplanung und -evaluation
Forschungskompetenz
d.h. die Fähigkeit zur Durchführung anwendungsorientierter Forschung
Ein interdisziplinäres und praxisbezogenes Weiterbildungsprogramm
Der weiterbildende Masterstudiengang ist interdisziplinär und wird getragen von den Fachbereichen
- FB Politik- und Sozialwissenschaften
- FB Rechtswissenschaft und
- FB Wirtschaftswissenschaft
Neueste Erkenntnisse der Gender- und Diversity Studies werden aus der Perspektive der beteiligten Fächer Politik, Recht und Betriebswirtschaftslehre vermittelt.
Der weiterbildende Masterstudiengang ist wissenschaftlich fundiert und praxisorientiert. Wissenschaftler_innen aus den beteiligten Fachbereichen vermitteln den aktuellen Forschungsstand in den Themenfeldern der Gender und Diversity Studies und qualifizieren in der Lehre die Fachkompetenz in den Bereichen Migration und Integration, Demografie und Alterung der Gesellschaft oder Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit. Trainings mit Expert/innen aus der Praxis qualifizieren für das Übertragen von gleichstellungspolitischen Zielen in konkrete Handlungsstrategien wie Diversity Management oder Gender Mainstreaming.
Verbindung von Theorie und Praxis
Wissenschaftliche Erkenntnisse aus den Gender- und Diversity-Studies zu den Bereichen Migration und Integration, Demographie und Alterung der Gesellschaft oder Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit werden aus der Perspektive der Fächer Politik und Soziologie, Recht und Betriebswirtschaftslehre im Rahmen wissenschaftlicher Seminare vermittelt und diskutiert. Die Übertragung von gleichstellungspolitischen Zielen in konkrete Handlungsstrategien wie Diversity Management oder Gender Mainstreaming wird in Trainnings und Workshops gewährleistet durch die Kooperation der Fachbereiche mit Expertinnen und Experten aus der Praxis.
Mögliche Berufsfelder
Das Studienangebot des weiterbildenden Masterstudiengangs richtet sich an Personen, die in NGOs, Unternehmen, Behörden, sozialen und bildungsbezogenen Projekten als Betriebsrät_innen oder als Frauen- bzw. Diversity-Beauftragte arbeiten. Aufgrund der interdisziplinären Ausrichtung des Studiengangs bieten sich gute Möglichkeiten zur Weiterbildung für Betriebswirt_innen, Jurist_innen und Sozialwissenschaftler_innen. Angesprochen sind aber auch Interessierte, die zukünftig ihre Expertise in diese Richtung fokussieren oder ausbauen wollen.
Gebühren
Der Masterstudiengang ist gebührenpflichtig. Informationen erhalten Sie hier.
Abschluss
Der Masterstudiengang schließt mit einem Master of Arts (M.A.) ab.
Ausbildungsdauer
Die theoretische und praktische Ausbildung ist auf vier Semester angelegt. Nähere Informationen zum Studium erhalten Sie hier. Unser exemplarischer Studienverlaufsplan im PDF-Format bietet Ihnen einen detaillierteren Überblick über die Dauer und Struktur des Studiengangs.
Lehrveranstaltungen
Die Lehrveranstaltungen finden abends zwischen 16 und 20 Uhr sowie als Blockveranstaltungen an den Wochentagen Freitag und Samstag statt und sind somit mit einer Teilzeitbeschäftigung vereinbar. Theorie- und Methodenvermittlung und praktische Ausbildung erfolgen in einer Vielfalt innovativer Lehr- und Lernformen (Vorlesungen, Seminare, Exkursionen, Forschungswerkstätten, Workshops, Trainings, Berufspraxistage u.a.). Kontakte mit Praktiker_innen ermöglichen neben Gruppenarbeiten auch die Berücksichtigung individueller Fragestellungen. Individuelles Coaching begleitet die Entwicklungen eines eigenen Konpetenz- und Berufsprofils.
Weitere Informationen zu den Lehrveranstaltungen erhalten Sie hier.
Netzwerkbildung
Da sich das Angebot insbesondere an Personen mit Berufserfahrung richtet, spielt der Erfahrungsaustausch unter den Studierenden eine wichtige Rolle. Informationsaustausch, Recherchekompetenz, ein Überblick über die Angebote im Bereich Gender und Diversity auf dem deutschsprachigen und europäischen Markt, Kontakte mit anderen Netzwerken und der regelmäßige Austausch mit gegenwärtigen und ehemaligen Studierenden sollen aktiv zur Netzwerkbildung beitragen und diese etablieren.